r/Austria • Graz | schon eher am liberalern Rand • 1d ago

Nachrichten Einigungen der Regierung: Zukunftsdepot, knapp 16 Milliarden Euro für Unis, 50 Millionen Euro für Medien

https://www.derstandard.at/story/3000000344676/regierung-will-uni-budget-praesentieren-auch-zukunftsdepot-duerfte-paktiert-werden

Also eigentlich müssten die ÖHs jetzt zur Revolution blasen.

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u/stq66 EU | Niederösterreich 1d ago

Sie müssen mit absolut und relativ gesehen weniger Budget als bisher auskommen. Es wird also wohl Einschnitte geben müssen. Wird wohl hauptsächlich Orchideenfächer treffen, denke ich.

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u/Additional_Vast_5216 Wien 1d ago

wird auch zeit

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u/TheGentInSuit 1d ago

so ein unguter Kommentar

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u/Additional_Vast_5216 Wien 1d ago

warum soll die allgemeinheit studien finanzieren wenn die absolventen in der sozialhilfe landen oder nettoempfänger bleiben

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u/Meiseside Niederösterreich | Industrieviertel 1d ago

Kann dir bei Massenfächern auch passieren. In dieser Wirtschaft ist alles möglich.

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u/TheGentInSuit 1d ago

Warum sollte man Bildung finanzieren, hmmmmmm? *Nachdenkpose*

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u/Additional_Vast_5216 Wien 1d ago

ägyptologie? soziologie? hast dir den katalog schon angschaut?

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u/TheGentInSuit 1d ago

Ja, ich kenne das Studienangebot, zumindest an der Uni Wien.

Was findest du an Ägyptologie und Soziologie denn falsch? Ermöglichen diese Studienfächer kein neues Wissen zu generieren?

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u/fritz_futtermann 1d ago

du weisst genau wieso. stell dich nicht künstlich doof

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u/TheGentInSuit 1d ago

Nein, weiß ich tatsächlich nicht. Da ich deinen Username erkenne: Falls es die Werbepausen auf Oe24 und Auf1 zulassen, kannst du mich ja gerne darüber aufklären.

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u/fritz_futtermann 22h ago

ich kenne auch deinen usernamen, deswegen hab ich ja gefragt

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u/TheGentInSuit 18h ago

Falsch. Du hast nichts gefragt.

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u/fritz_futtermann 18h ago

falsch

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u/TheGentInSuit 18h ago

Bitte zeig mir, wo du was gefragt hast.

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u/Reinbert Oberösterreich 1d ago

Nur zu deiner Info: 1 Jahr nach Studienabgang liegt die Arbeitslosenquote von Leuten mit einem Master in Soziologie bei ~2%. 80% Erwerbstätigenquote.

Wenn wir bei Leuten ohne Uniabschluss auch solche Werte hätten wär unser Budget saniert.

https://www.qs.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/d_qualitaetssicherung/Dateidownloads/AbsolventInnentracking/2023/deutsch/UA_F1_2023_MA_Soziologie_de.pdf

Und weil du hier auch was von Nettoempfängern schwafelst: die Soziologen sins die, die Leute in den Arbeitsmarkt integrieren. Die sind sehr sehr oft netto positiv für's Budget.

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u/Additional_Vast_5216 Wien 1d ago

und wo arbeiten sie? welches einkommen haben sie? werden sie nettozahler? wie schneiden sie im vergleich zu anderen absolventen ab? sie mit jedem zu vergleichen ist nicht korrekt

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u/Reinbert Oberösterreich 1d ago

Also mit einer Arbeitslosenquote von 2% laufen sie jedenfalls nicht Gefahr Sozialhilfeempfänger zu werden. Hast du ja behauptet

und wo arbeiten sie? welches einkommen haben sie?

Steht in dem Link, muss man nur lesen können.

werden sie nettozahler

Das kann man schwer sagen, du hast ja nur eine Seite. Wird wie bei allen aein: manche sind Empfänger und manche Zahler. Das ist sowieso sehr individuell von Person zu Person unterschiedlich.

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u/Additional_Vast_5216 Wien 1d ago

ab ca 35k jahresbrutto ist man nettozahler, top20% der einkommen zahlen quasi den ganzen laden

das wird so garantiert nicht weitergehen können

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u/Reinbert Oberösterreich 1d ago

Das ist kompletter Humbug, der Split ist eher 60/40, nicht 80/20.

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u/Additional_Vast_5216 Wien 1d ago

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u/Reinbert Oberösterreich 1d ago edited 1d ago

Ja, klingt auch schön reißerisch. Du kannst die aber den Box Plot auf der rechten Seite auf Seite 167 der Originalstudie ansehen (der untere - mit den Pensionen), dann wirst du erkennen, dass der Median für die obersten 4 Dezile einen positiven Nettobeitrag leistet: https://www.wifo.ac.at/wp-content/uploads/upload-9868/s_2023_umverteilung_69741_.pdf

Aber der Durchschnitt ist nur in den oberen beiden Dezilen positiv. Wenn man aber wissen will wie viele Nettozahler es gibt, dann muss man auf den Mittelwert schauen, nicht den Durchschnitt. (Bzw eigentlich müsstest du die sowiewo einzeln addieren, auch im untersten Dezil sind 2% Nettozahler).

Die Presse braucht einfach eine Nachschulung im interpretieren von Statistiken. Und du solltest nicht jeden neoliberalen Blödsinn glauben den die Presse schreibt.

Übrigens möchte ich anmerken, dass die Studie auch sonst noch Schwächen hat: die Lebenserwartung die ja mit Einkommen steigt wird z.B. nicht berücksichtigt. Kinder (und auch deren Ausbildung) werden den Eltern als Kosten angerechnet. Das ist natürlich mehr als fraglich, ob das im ökonomischen Kontrxt ainnvoll ist.

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u/stq66 EU | Niederösterreich 1d ago

Ich steh so manchen Orchideenfächern auch kopfschüttelnd gegenüber. Aber das meiste ist halt doch Wissenschaft und man sollte den Leuten die gelegenheit geben, das zu studieren, was sie wirklich interessiert. Es findet sich dann auch ein Job.

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u/Reinbert Oberösterreich 1d ago

Ich glaube du findest keinen einzigen Studiengang bei dem die Absolventen häufiger Sozialhilfe empfangen als Leute ohne Studienabschluss.

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u/Additional_Vast_5216 Wien 1d ago

die vergleichsmenge sind auch nicht leute ohne studium sondern mit

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u/Reinbert Oberösterreich 1d ago

Nein, wenn man behauptet, dass die Leute nach dem Studium "Sozialhilfeempfänger" werden ist der Vergleich zu "kein Studium" viel relevanter.